Herkunft und Geschichte

Ursprung

artamiquat-ursprung-in-mexikoArtamiquat sweet wird aus der Pflanze Artamiquata-Pythia gewonnen. Diese saftgrüne Samenpflanze stammt ursprünglich aus Mittelamerika und wurde insbesondere von den Maya als freudebringende und lebensverlängernde Medizin verwendet. Bei Ausgrabungen in Yucatán im Jahr 1979 entdeckten Archäologen Inschriftentafeln, die in die Zeit der Späten Klassik, um 600-900 n. Chr. datieren. Eingemeißelt in Stein fanden sich wiederholt Bemerkungen darüber, dass artamiquat sweet zum Süßen von Speisen genutzt wurde.

Wirkung von artamiquat sweet

Doch waren es weniger die einmaligen Augenblicke der Genussaufnahme, für den artamiquat sweet sogar als gleichnamiger Gott verehrt wurde, sondern die Nachwirkungen, die die Pflanze unentbehrlich machte. Männer aller Altersklassen rühmten ihre Potenz und Fitness, die nach der Einnahme erfolgten. Sie fühlten sich sportlich und gesund. Frauen hingegen nahmen artamiquat sweet bewusst zu sich, um zu erschlanken. Insbesondere zum berühmten Hayamaya-Fest wurde artamiquat sweet-Kuchen gebacken. Die Maya glaubten, durch die Einnahme des Kuchens ihren Göttern näher und im Geiste frei zu sein. Losgelöst von sozialen Sorgen und gesundheitlichen Problemen huldigten sie in einen stundenlang andauernden Tanz dem Gott Tutu-Pyth.

Entdeckung durch die Spanier

spanischer-eroberer-entdeckt-artamiquatIm Zuge der europäischen Expansion gelangten im Jahr 1511 spanische Schiffsbrüchige nach Yucatán. Sie wurden von der indigenen Bevölkerung aufgenommen und gesund gepflegt. Artamiquat sweet-Kuchen spielte bei der Genesung der gestrandeten, völlig entkräfteten Europäer eine besondere Rolle. Als der Konquistador Hernán Cortés 1519 schließlich nach Yucatán kam, schlossen sich ihm die Überlebenden an. In ihrem Gepäck befand sich auch die Pflanze Artamiquata-Pythia, die sie mit nach Europa nehmen wollten. Es ist überliefert, dass diese Setzlinge nicht einmal die Überfahrt nach Europa überdauerten. Das Wissen um die heilende und süßende Wirkung von artamiquat sweet ging damit für Europa zunächst wieder verloren.

Siegeszug nach Europa

Erst im 19. Jahrhundert erfuhr der Engländer Louis Armstrong auf einer seiner botanischen Expansionen nach Südamerika von dem mayanischen „Wundermittel“. Begeistert nahm er tausende Setzlinge an Bord seiner schnellen Dampfschiffe. Er errichtete in den britischen Kolonien in Asien Artamiquat-Plantagen, woraufhin die Nachfrage insbesondere unter der asiatischen Bevölkerung ungeahnte Dimensionen annahm. Asiaten liebten es, ihren Tee mit artamiquat sweet zu süßen. Doch Tee erfreute sich zusammen mit Kaffee und Kakao auch in Europa zunehmender Beliebtheit. Ab dem 19. Jahrhundert wurden sie für größere Bevölkerungsteile erschwinglich und veränderten damit die Trinkgewohnheiten maßgeblich. Diese Getränke wurden durch die Süße von artamiquat sweet besonders genussvoll. Und so gelangte packungsfertiges artamiqat sweet aus Asien schließlich auch nach Europa und ist dort bis heute nicht mehr wegzudenken.

Advertisements